Segeln in der Karibik

Wer einen Segeltörn in der Karibik plant, hat zwei Möglichkeiten entweder eine Yacht chartern und selber das riesige Inselreich erkunden oder mit Hilfe eines erfahrenen und Revierkundigen Skippers zu segeln. Wofür man sich entscheidet, hängt vor allem von der eigenen Segelerfahrung ab. Man kann sich in der Karibik sehr wohl eine Yacht chartern und auf eigene Faust durch dieses Teilgebiet des Atlantischen Ozeans kreuzen, man kann aber eben auch eine Yachtreise buchen, bei der man selbst die Route oder einzelne Häfen bestimmt, jedoch ein erfahrener Skipper das segeln übernimmt. Dies ist die beste Möglichkeit für Segler, welche diesen Sport erst erlernt haben oder sich noch nicht so sicher fühlen. In der Karibik finden sich auch einige Anbieter, welche Törns mit deutschsprachigen Skippern durchführen. In diesem Fall ist es natürlich für Deutsche besonders einfach, dessen Anweisungen schnell und sicher zu folgen. Der Normalfall sind englischsprachige Skipper, mit denen die Kommunikation nicht viel schwieriger ist. Wer in der Karibik Urlaub macht, sollte sowieso über englische Sprachkenntnisse verfügen, um kommunizieren zu können.

palme, strand
Karibik - Strand und Palmen

In der Karibik gibt es zahllose Möglichkeiten für interessante Törns. Denn eigentlich kann man dort überall herrlich segeln. Besonders beliebt sind Routen zwischen den großen Inseln im Norden der Karibik - also Kuba, Jamaika, der Dominikanischen Republik oder Puerto Rico. Doch auch die kleinen Antillen, welche wie an einer Perlenschnur aufgereiht sich durch die Karibik ziehen, sind sehr interessant. Wenn man mit dem Segelboot oder der Yacht mehrere dieser Inseln besucht, lernt man zum Teil ganz unterschiedliche Kulturen kennen. Manch eine Insel zeigt mehr Einfluss der Kolonialmacht England, eine andere von Frankreich oder den Spaniern. Genau so sind auch die Sehenswürdigkeiten der Inseln sehr unterschiedlich. Einige der Inseln gehören auch heute noch zu Frankreich - dort kann man seine Einkäufe mit EURO bezahlen.

Besonders interessant ist für Segler in der Karibik auch Trinidad und Tobago. Diese Inseln bilden den Abschluss der Antillen. Von dort aus ist es auch möglich zur südamerikanischen Küste zu segeln und Venezuela kennen zu lernen.

Viele Segler verbringen ihren Urlaub auch auf einem Törn entlang der Florida Keys mit Abstechern an die Küste der USA. Diese Route ist gerade auch für Anfänger sehr zu empfehlen, da man sich immer in der Nähe des Landes befindet. Weiter draußen beginnt das Bermuda-Dreieck, eine Region, die auf Grund der vielen Mythen und Legenden nicht jeden zum Segeln oder anderen Schiffsreisen einlädt.